Podcast-Episode

Putins Krieg und die russische Zivilgesellschaft

Mehr als zehntausend Russinnen und Russen wurden bereits wegen Protesten gegen die Invasion ihres Landes in die Ukraine verhaftet. "Putins Krieg" ist auch ein Krieg gegen die russische Zivilgesellschaft. Sie ist seit vielen Jahren stetig steigenden Repressalien ausgesetzt. Noch vor dem russischen Überfall auf die Ukraine lud die Heinrich-Böll-Stiftung zur jährlichen Tagung nach Berlin. Es ging um die immer schwieriger werdende Situation für unabhängige Medien und Vereine wie Memorial. Und um Strategien für das Überleben zivilgesellschaftlichen Engagements. Der Podcast fasst einen Teil der Diskussionen zusammen - ergänzt durch zwei Interviews zur aktuellen Lage.

Ein Podcast mit:
• Olga Gnezdilova, Anwältin im Berliner Exil
• Elena Zhemkova, Memorial Moskau
• Dr. Stefanie Harter, Büroleiterin Heinrich-Böll-Stiftung Moskau
• Sergej Parkhomenko, russischer Journalist
• Alexey Kozlov, Solidarus Berlin

Shownotes:
Veranstaltungmittschnitt: Russlands Zivilgesellschaft 2021/2022: Überlebensstrategien im In- und Ausland: www.youtube.com/watch?v=CEJkwDUdJeI

Российское гражданское общество 2021/2022: Стратегии выживания внутри страны и за рубежом: www.youtube.com/watch?v=CZFRsGdSFNE

OVD-Info - Website russischer NGO, die Proteste und Verhaftungen dokumentiert: ovdinfo.org/

Bild: Esther Jiao on unsplash. Public domain.

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Beschreibung

Ein fokussierter Blick auf ausgewählte Themen der Heinrich-Böll-Stiftung.